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DIE ÖHLERMÜLLERIN

Konzerte


DIE ÖHLERMÜLLERIN


Eine der bekanntesten geschichtlichen Erzählungen des westlichen Mostviertels ist jene von den drei Frauen, die 1683 von den Türken geraubt wurden. Nach mehrjähriger Gefangenschaft in Konstantinopel konnten sie fliehen und wieder in ihre Heimat zurückkehren. Die Titelheldin der Geschichte ist die Öhlermüllerin Susanna Pilsinger.

Diese historisch belegte Geschichte fand erstmals als Musiktheater den Weg auf die Bühne.


DIE ÖHLERMÜLLERIN

Dramatisches Singspiel in vier Akten und sieben Bildern
Text und Musik von Hans Neuhauser
Uraufführung: Mittwoch, 29. Mai 2013 (weitere Vorstellungen: 31. Mai, 1. und 2. Juni 2013)
Festsaal des Landesklinikums Mauer

Dirigent: Hans Neuhauser,
Regie und Produktionsleitung: Ernst Brandstetter
Bühnenbilder: Lore Jetzinger, Bühnenausstattung: Maria Ertl und Franz Zmek
Kostümdesign: Rosi Reitbauer, Maske: Margit Zeiner und Team

Besetzung:
Susanna Pilsinger, Öhlermüllerin - Gabriela Menk
Martin Pilsinger, Öhlermüller - Ernst Brandstetter
Reinthaler Tini - Rosemarie Höfinger
Empfinger Lisi - Margit Zeiner
Clara, Magd - Waltraud Riegler
Martha, Magd - Maria Kronberger
Konrad, Knecht - Franz Zmek
Stephan, Knecht - Hans Waser
Sultan - Leo Berger
Zoe - Christine Langeder
Ein Sklavenhändler - Franz Kamleitner
Pater Franz - Bert Kamleitner
Eine Markttänzerin - Sarah Neuhauser

ensemble vocapella

Kammerorchester:
Klavier - Reinhold Meyer, Flöte - Melanie Kronberger, Violine - Anna Dirnberger,
Cello - Lea Dirnberger, Schlagwerk - Matthias Peham



DIE HANDLUNG


ÖHLERMÜHLE

Der Öhlermüller Martin Pilsinger arbeitet mit seinem Gesinde auf dem Feld. Als seine Frau ins Haus geht, um Brot und Most zu holen, hört man Pferdegetrampel und Lärm. Martin eilt, um nach Susanna zu sehen, doch er kommt zu spät, sie wurde von Türken verschleppt. Tief erschüttert bitten er und auch seine Helfer, Gott um Hilfe.


MARKT IN KONSTANTINOPEL

Susanna und zwei weitere Frauen aus ihrer Nachbarschaft, die Reinthaler Tini und die Empfinger Lisi, werden auf dem Sklavenmarkt an einen Sultan verkauft.


PALAST DES SULTANS
Fünf Jahre sind vergangen. Die Sklavin Zoe hilft den drei Frauen, sich für den Sultan zu schmücken. Noch immer denken diese sehnsuchtsvoll an ihre Heimat. Da gelobt Susanna: Sollte sie jemals aus dem fremden Land ins Mostviertel zurückkehren, so würde sie dafür ein Votivbild zur Heiligsten Dreifaltigkeit auf dem Sonntagberg stiften. Plötzlich bebt die Erde, und die drei Frauen und Zoe nutzen die allgemeine Verwirrung zur Flucht. Als dies der Sultan entdeckt, muss er einsehen, dass auch seine Macht vergänglich ist.


AUF DER FLUCHT
Die vier Frauen befinden sich auf dem langen und gefahrvollen Weg nach Hause. Zoe werden die Strapazen zu viel, und sie stirbt. Als Susanna, Tini und Lisi einen Fluss erreichen und in ihm die Donau erkennen, wandern sie fortan flussaufwärts.


AUF EINER HÖHENLAGE
Voller Freude erblicken sie den Sonntagberg und ihre Heimat. Die Zeit, Abschied zu nehmen, ist gekommen, aber was wird sie zu Hause erwarten? Susanna bekräftigt noch einmal ihr Gelübde, bei der Wallfahrt zum Sonntagberg wollen sich die drei Frauen wieder treffen.


ÖHLERMÜHLE
Wieder ist Martin auf den Feldern. Er traut seinen Augen nicht, er sieht Susanna herbei wandern. Nach all diesen Jahren sind sie wieder vereint.


SONNTAGBERG
Bei einer feierlichen Wallfahrt übergibt Susanna im Beisein ihrer Leidenschaftsgenossinnen und ihres Gatten das Votivbild dem Bestimmungsort.



GEDENKSTÄTTE


Im Rahmen der Uraufführung des dramatischen Singspiels DIE ÖHLERMÜLLERIN wurde das Türkenmarterl an der Bundesstraße 1 zwischen Ludwigsdorf und Oed von der Familie Aigner aus Reinthal erneuert und das Votivbild des Bühnenspiels vom Zeillerner Pfarrer Rupert Grill als neue Gedenktafel eingeweiht.


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